Hinterhorn Challenge

14.07.2017

Wie schon die letzten Jahre wurde das Rennen heuer wieder am Freitag um 19:00 gestartet. Generell ist das eine gute Idee, da es ja doch einige Leute gibt die am Freitagnachtmittag arbeiten müssen, wenn aber das Wetter aber nicht gut ist, dann kann es wie heuer recht ungemütlich werden. Nach der Hitzewelle der letzten Tage hat es sich eine Kaltfront bei uns gemütlich gemacht und so war es leicht regnerisch und nicht so richtig warm.
Nach dem üblichen Warmfahren auf der Rolle begab ich (Roman Wienicke) mich zum Start und versuchte eine recht gute Position in der Startbox zu bekommen, da die erste Kurve – obwohl der Start erst danach freigegeben wird - bei Nässe recht knifflig sein kann. Gleich nach dem Start hörte ich, dass ich mich nicht geirrt hatte und einige Positionen hinter gab es einen Sturz. Ich fuhr gleich mal weg und schaute auf meinen Leistungsmesser, der mir 240 Watt zu der Zeit angezeigt hat. Das war natürlich zu wenig und ich versuchte etwas schneller zu fahren – aber irgendwas war nicht ganz in Ordnung. Nach ein paar Metern bemerkte ich, dass ich das gleiche Tempo wie die Spitze fuhr und das ist für mich definitiv zu schnell und das sind auch keine 240Watt. Wie ich später herausfand verabschiedete sich genau in dem Moment die Batterie meines Leistungsmessers und ich bekam gut 100 Watt zu wenig angezeigt, der perfekte Zeitpunkt. Ich fuhr dann etwas langsamer und versuchte den recht schnellen Start zu verdauen und die Watt Anzeige schaltete ich weg, da es nicht wirklich aufbauend ist wenn man voll fährt und in der Anzeige Werte wie bei einer gemütlichen Ausfahrt sieht – klar weiß man dass man besser fährt, aber es ist doch demotivierend. Anscheinend bin ich recht konservativ gefahren, da ich mich doch recht gut erholen konnte und als dann bei der 500 Meter Marke mehrere Fahrer von hinten herankamen konnte ich recht gut mithalten und sogar noch einen für mich phänomenalen Zielsprint fahren, der mir dann auch noch den Sieg in meiner Klasse einbrachte (um ganze 0,5 Sekunden schneller als der 2.).
Beim Ziel gab es noch  ein super Kuchenbuffet und bei der Siegerehrung in der Hinterhorn Alm war es noch gemütlich, doch leider dauerte alles recht lange. Bein Runterfahren konnte ich angenehmerweise im Auto mitfahren, viele fuhren aber mit dem Rad bei 11°C und fast im Dunkeln runter.


Herren 1:
5. Christian Mayer

Herren 2:
1. Manuel Natale
6. Christoph Ainetter
11. Michael Ottmann
12. Rene Ottmann

Herren 3:
1. Roman Wienicke
4. Thomas Puelacher
8. Reinhard Dempfer

Weitere Bilder:

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