Bikewochenende – Gardasee

01.05.2017

Der April macht bekanntlich was er will. Diese alte Weisheit stimmte voll und ganz, als am letzten Wochenende im April, Innsbruck sich tief winterlich zeigte. An Rennradfahren war kaum zu denken. Gottseidank hat der Radclub Bike Point früh genug schon an ein Bikewochenende in Peschiera del Garda gedacht. So machten sich Susi, Nadia, Regina, Tomma, Bruno, Patrick, Hans und Albert in südliche Gefilde auf. Ziel war das“ Albergo- Ristorante Papa“ in Peschiera. Die Unterkunft erwies sich als perfekte Unterkunft in kulinarischer Hinsicht als auch als Ausgangspunkt für unsere Ausfahrten.

Am Freitag empfing uns der Gardasee regnerisch und zum Teil kühl. Das hinderte uns nicht die ersten 60 km zu absolvieren. Ohne unseren späteren Guide Hans, der den Gardasee wie seine Westentasche kennt, strampelten Bruno, Nadia, Susi und ich in Richtung Desenzano. Bei der Rückfahrt holten wir Patrick, der später anreiste ab, und zu fünft fuhren wir Richtung Pozzolengo, Solferino. Die Beine waren gut aber das Wetter spielte nicht mit und so mussten wir bei strömenden Regen die Ausfahrt abbrechen.
Am Abend schlenderten wir der Uferpromenade entlang und fanden in einer sehr guten Pizzeria Belohnung für unsere Kilometer. Beim Heimweg konnten wir Hallo zu Regina und Hans sagen. Jetzt fehlte nur mehr Tomma, die wir am Samstag begrüßen durften. Nun zu acht und bei herrlichem Sonnenschein ging es richtig zur Sache. Hans hatte für uns eine Runde zwischen Peschiera, Lazise, Bussolengo , Volta Mantovana , Desenzano und Peschiera ausgesucht. Mit zügigem Tempo machten wir etwas mehr als 100 km. Dabei trafen wir auf sehr freundliche Autofahrer aber auch auf sehr ungehaltene. Der eine oder andere Stinkefinger wurde und gezeigt. Bei Weizenbier, Cola, Cafe und Spritz wurde der Energiehaushalt wieder ins Gleichgewicht gebracht und die Gespräche kreisten nicht immer ums Radfahren.
Am Sonntag erklärte uns Hans beim Frühstück, das keine Wünsche offenließ, dass heute 160 km vor uns liegen würden. Voll motiviert gingen wir ans Werk. Die Taschen voll mit Riegeln fuhren wir Richtung Salo und dem Idro See. Nach dem Idro wartete eine kleine Bergwertung mit 550 HM, wo sich das Feld etwas in die Länge zog. Die rasante Abfahrt über 30 km brachte uns nach Gargnano. Der Uferstraße entlang, die wir uns mit vielen Autos und Motorrädern teilen mussten, kamen wir bei der Fähre in Maderno an, die uns unverzüglich nach Torri del Benaco brachte. Von dort, bei Stop and Go für die Autofahrer, konnten wir die Vorzüge des Rades voll ausnützen und fuhren schlussendlich über Cola´ zu  unserem Hotel zurück. Müde aber happy kehrten wir bei der Bar neben dem Hotel ein und ließen die super gelungene Fahrt Revue passieren. Am Abend ging es in das Lokal vom Freitag und Patrick freute sich mit Regina und Nadia zwei neue Mitglieder begrüßen zu dürfen. Herzlich willkommen Regina und Nadia.
Am Montag war das Wetter mies und so entschieden wir im Hinblick auf den starken Rückreiseverkehr die Koffer zu packen und dem Gardasee auf Wiedersehen zu sagen.
Was für ein gelungenes Wochenende. Danke an alle für die Kameradschaft, Hilfsbereitschaft und den Humor. Danke an Hans für die umsichtige Führung und die eine oder andere Anekdote und an Susi für die perfekte Organisation. Gardasee wir kommen wieder! 

(Albert Erhart)

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