Bergrennen: Reiterjoch

16.09.2017

Am SA fuhr ich (Markus M.) nach Tesero zum letzten Bergrennen auf das Reiterjoch, vom Südtirol Bergcup. Der Wetterbericht versprach nichts Gutes und schon bei der Anfahrt bekam ich es mit starkem Regen zu tun. Das Rennen wird als Einzelzeitfahren mit Startintervall von 30 Sekunden durchgeführt. Die ersten 500 m der Strecke verlaufen auf Kopfsteinpflaster dann geht es auf Asphalt weiter. Die Durchschnittssteigung beträgt 10%, immer wieder mit Abschnitten von 16% unterbrochen. Nach 10,5 km erreicht man das Ziel auf 2006 m Höhe.

Pünktlich zu Startbeginn setzte erneut starker Regen ein und am Berg viel der Nebel ein. So wurde mir die Entscheidung abgenommen, mit welcher Kleidung ich heute an den Start gehe. Die Chance, den 3. Rang in der Gesamtwertung wollte ich unbedingt nutzen, das Starterfeld war trotz dem schlechten Wetter sehr stark. Mein unmittelbarer Mitbewerber für den 3. Platz startete 30 sec. vor mir, und so hatte ich eine gute Orientierung beim Rennen. Nach der Ortdurchfahrt begann es noch stärker zu regnen und ich konnte am Fahrradcomputer nichts mehr ablesen, auch meine optischen Brillen begannen sich zu beschlagen. So musste ich mich Großteiles auf meine innere Stimme verlassen, was mir zum Glück gut gelang. Bei km 7 hatte ich den Mitfavoriten eingeholt und begann zu forcieren. Ich wusste aus den letzten Rennen, dass er gerne ab der 1000 m Marke angreift. Trotz bereits eingesetztem starken Schneefall setzte ich alles auf eine Karte und konnte einen Vorsprung von 40 sec. herausfahren. Wie es den anderen ergangen ist wusste ich nicht und musste bis zur Preisverteilung abwarten. Dann aber war die Freude groß, als ich aufgerufen wurde und am Stockerl stand.

Großes Lob an den Veranstalter für die ausgezeichnete Organisation und für Speis und Trank nach dem Rennen.


Reiterjoch

Master Klasse 6 4. Platz


Gesamtwertung Südtirol Bergcup

Master Klasse 6 3. Platz

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