Arlberggiro

31.07.2016

Thomas Puelacher

Bereits zum 6. Mal fand heuer der Arlberggiro statt. Laut Wetterbericht war vorhergesagt, dass am späten Vormittag sich das Wetter verschlechtert. Schon bei der Startaufstellung war aber klar, die Wettervorhersage stimmt nicht, denn von Richtung Arlbergpass kamen schon die ersten dunklen Regenwolken.
Der Start erfolgte Punkt 07:00 Uhr. Fritz Martin und ich (Thomas Puelacher) waren für unseren Verein am Start. Bei der Auffahrt in Richtung Arlbergpass fing es leider auch schon an stark zu Regnen. Bei der Abfahrt wollte ich kein Risiko eingehen und ging diese eher vorsichtig an, da der Straßenbelag bereits sehr rutschig war. Kurz vor Dalaas konnte ich auf eine Gruppe von etwa 25 Fahrern aufschließen, wo ich mir erhoffte, dass diese Gruppe recht schnell Richtung Montafon fahren würde. Mir wurde gleich klar, dass da niemand so richtig Tempo machte. Ab Partenen machten drei anderer Fahrer und ich Tempo und die Gruppe löste sich dann nach und nach auf - auch der Regen wurde schwächer und das Wetter besserte sich zunehmend. Auf der Silvretta angekommen, fuhr ich bis kurz vor Ischgl alleine, konnte aber dort auf eine Gruppe aufschließen und mit dieser bis ins Ziel fahren.
 
Alles in allem eine tolle Veranstaltung und werde, wenn möglich, im nächsten Jahr wieder dabei sein.
 
Gesamtrang 180, AK 44                       Zeit 4:46:50,0               Thomas Puelacher

Martin Fritz

31. Juli 2016. Vor uns lagen 150 km und 2500 hm. Und Petrus hatte wieder mal schlechte Laune…wie jedes Jahr, wenn der Arlberggiro am Kalender steht.

Der Start um 7 Uhr erfolgte zwar noch trocken, aber schon beim Anstieg zum Arlbergpass begann es zu nieseln und bei der Abfahrt vom Arlbergpass hatte sich Dauerregen eingestellt. Da die Straße extrem rutschig war, wollte ich bei der Abfahrt nichts riskieren und konnte daher mit der Führungsgruppe nicht mithalten. Also fuhr ich mit der Verfolgergruppe über Bludenz ins Montafon. Dort gelang es mir dann, mich von meinen Begleitern abzusetzen und einen Vorsprung herauszufahren. Leider war die Spitzengruppe mittlerweile bereits außer Reichweite und ich musste den Rest der Strecke alleine bekämpfen. Scheint sich bei mir dieses Jahr irgendwie durchzuziehen. Erst auf den letzten 20 km kamen die Spitzenfahrer wieder in Sichtweite, aber ich schaffte es nicht mehr aufzuschließen. Unterm Strich wurde es der 2. Platz in meiner Klasse und der 15. Gesamtrang.  

2. Platz AK Martin Fritz

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