Markus posted on September 06, 2010 13:18

Heute stand eines meiner Lieblingsrennen auf dem Programm. Auf einer Streckenlänge von 6,8 km sind 750 hm auf schottrigem Untergrund zurückzulegen. Wenn man die flachen ca. 600 m im mittleren Teil abzieht, beträgt die Durchschnittsteigung ca. 12 %. Letztes Jahr fand das Rennen ja im Zuge des Stubai-Bikemarathons statt und es war sehr gut besetzt. Ich wurde damals 2. mit einer super Zeit von 29:49 min. nur 9. sek. hinter Obwaller. Heuer waren wir Tiroler unter uns und ich hatte am Start kein besonders gutes Gefühl, wegen dem recht harten Rennen gestern - Erich Schafferer und Marco Lengauer waren aber auch von gestern vorbelastet. Ich konnte aber nach wie immer etwas zögerlichem Start nach ca. 5 min. die Führung übernehmen und den Vorsprung langsam vor Manuel Natale, Marco und Erich ausbauen. Durfte dabei aber nicht locker lassen, da Manuel mir immer so 20 bis 30 sek. auf den Fersen blieb. Schließlich schaffte ich es mit 30:46 min. durchs Ziel zu fahren, 2. wurde Manuel mit 31:14 min., 3. Erich mit 31:36 min, 4. Marco mit 32:04 min. und 5. der wieder ins Renngeschehen eingreifende Gerhard Omminger mit 33:36 min (sein 52-jähriger Vater Josef, der ja heuer den Ötztaler in 7:52 h fuhr wurde 8. mit 34:27 min.). Bei den Damen fuhren nur zwei mit und da hat Rikki in 39:30 min. gewonnen. War natürlich schön für uns, dass wir beide Tagessieger waren. Ergebnisse unter
www.sport-resch.com/rc-resch/ Rikki war ja letzte Woche auf der Nockspitze und hat Edelweis entdeckt, deshalb sind wir beide nach dem Rennen noch ein bissl berggegangen - haben aber keine mehr erblicken können. Der Präsident der Leopold-Franzens-Universität Karlheinz Töchterle, der ja beinahe Wissenschaftsminister in Wien geworden wäre, wohnt ja in Telfes und ist ja bei diesem Rennen auch immer dabei. Seine Zeit von 41:19 min. kann sich wirklich sehen lassen und er fährt immer mit dem Rad über Telfer Wiesen und Kreith zur Uni. Dieser sehr sympathische Mann ist wirklich eine Ausnahmeerscheinung und wohl der einzige in solch einer Position, der so einen beschwerlichen Weg mit dem Fahrrad zur Arbeitsstelle zurücklegt. Da könnten sich manche, die jede Kleinigkeit mit dem Auto fahren, eine Scheibe abschneiden.
(Bericht von: Richard Obendorfer)