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Am Tag des Ötztalers sind logischerweise alle anderen Veranstaltungen nur Nebensache. Ich habe heute kurzentschlossen beim, vom Tiroler Berglauf-Urgestein Franz Puckl organisierten, 32. Kitzbüheler-Hornlauf mitgemacht. Es ist ja der meines Wissens älteste Berglauf in Österreich und einfach ein Klassiker. Auch wenn es nur die Asphaltstraße hinauf geht - aber irgendwie mag ich ihn trotzdem. Die Streckenlänge beträgt 12,9 km bei 1234 hm - es geht ja von Kitzbühel ca. 3 km flach zur Hornstraße und auf dieser hinauf über das Alpenhaus (Ziel der Radrennen) bis zum Gipfel. Ich versuchte immer einigermaßen locker zu laufen und natürlich hab ich bei den ersten 3 Kilometern ganz schön verloren. Dann ging es eigentlich ganz gut und lief mit 1:06:50 h als 12. ins Ziel (4. bester Österreicher - der Vorarlberger Sumer und Martin Mausser hatten auch eine 1:06er Zeit und Alois Redl lief eine sehr gute niedrige 1:03er Zeit). Ich hab mir aber vorgenommen keine größeren Bergläufe mehr zu machen, weil, seit die Kenianer den gesamten Sommer bei uns verbringen, ist es eigentlich als voll berufstätiger und ehrlicher Sportler nicht mehr möglich einigermaßen vorne zu landen. Heute waren gleich 5 oder 6 Kenianer am Start. Diese Gruppe "grast" alle Läufe mit Preisgeld ab (heute gab es für den Sieger 750,-  und für den 8. noch 50,- Euro). Nächstes Jahr werden es wahrscheinlich noch mehr Afrikaner werden. Auch bezweifle ich, ob die schon etwas von Sportethik gehört haben - die Leben ja vom Laufen, da ist es natürlich schon fast existenziell möglichst weit vorne zu sein. Franz Puckl meint es ja wirklich gut mit seinem Preisgeld, aber die heimischen Läufer haben halt nichts davon. Gewonnen hat aber trotzdem Wyatt mit 58:59 min. - Ergebnisse hoffentlich bald unter www.bibchip.at.

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