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Am 14.07.2010 fand in der Ortschaft Törl das Radrennen statt. Es war ein Rundkurs zu bewältigen der es aber aufgrund seiner "Schnapper" in sich hatte. Insgesamt waren es 88 km und 900 Hm die zu ab solvieren waren. Gott sei dank war ich "hitzefest". Start war um 11:00 Uhr bei 31 Grad. Es war so alles vertreten was die Polizei an Radfahrern zu bieten hatte (Starzengruber. Buxhofer, Pichler, Stadlbauer, Murer usw.) und wir "Normalen" auch.
Vom Start weg ging es 1 km neutralisiert, Steigung ca. 3 % , jedoch kamen dann die ersten Rampen. Im Feld ging es sehr nervös zu. Ich hatte kein gutes Gefühl, da mehrere Fahrer nich auf "Linie" fuhren. Die Elite fuhren ein normales Tempo und so konnen wir Übriegen vorerst mithalten. Bei der zweiten Rampe drückte die Elite dann kurz mal aufs Gas, sofort riss sich ein Loch auf. Oben angekommen, entschloss ich mich mit noch einen Fahrer aus Kärnten das Loch zuzufahren. Was uns auch gelang. Aber nur deshalb da die Elite wieder das Tempo herausnahm. Nach der 5 Rampe bei km 8,5 erfolgte eine Abfahrt. Es kam wie es kommen mußte unmittelbar vor einer Rechtskurve schnitt ein Rennfahrer im  PULK (!?!) die Kurve von links nach rechts an und schoss mich dabei ab. Das in einem Pulk - es gibt halt unter uns Polizei-Rennfahreren auch Spezialisten. Aufgrund seines Fahrverhalten gingen drei weitere Fahrer zu Boden. Pech für Tirol, es waren zwei betroffen. Durch den Sturz wurde jedoch das gesamte Feld auseinander gerissen und in Grüppchen aufgeteilt. Nach einer Reperatur durch ein Servicefahrzeug (Lenker stand schief, Bremzange ließ sich nicht mehr öffnen) begann ich unter lautem Fluchen meine Aufholjagt. Leider vergeblich und so drehte ich meine Runden bis ich das Ziel erreichte. Konnte aber trotzdem noch einige Fahrer überholen und wurde abgeschlagener 53. Jedoch kann man von Glück sagen, dass mir ausser einigen Schürfwunden und Prellungen nicht mehr passiert ist. Den zweiten Tiroler hat es ärger erwischt. Im Ziel habe ich dann erfahren das LAIMGRUBER Bernhard in der lezten Runde ebenfalls schwer gestürzt ist. Er kam dann mit der Rettung ins Krankenhaus. Schwere Gehirnerschütterung, HWS und zahlreiche Abschürfungen.
-- War also kein Tiroler Tag---
 
Am 15.07.2010 fand dann das Mountain Bike Rennen in Karpfenberg statt. Start war wieder um 11:00 Uhr bei angenehmen 30 Grad. Das erste mal wurde ein Cross Country Bewerb ausgetragen. Die Streckenführung hatte so alles erdenklich zu bieten (Singl-Trail, Asphalt, Schotter, Karrenweg, Waldweg). Diesmal waren 50 Biker am Start. Die Elite wurde ihren Namen gerecht und legte sofort los. Im Anstieg ca. 12 % wurde schon voll gefahren. Die Auffahrt war mörderisch. Die Sonne scheinte voll hinein und links und rechts waren alles hohe Sträucher. Augrund der Schotterpiste entschloss ich mich mit weniger bar in den Reifen zu fahren. Oben angekommen ging es dann zuerst auf einen Singl-Trail hinunter und später dann auf einem Karrenweg auf die Schotterpiste zurück. Wir mußten zweimal die Runde bewältigen. Ich war erstaunlicher weise gut regeneriert und hatte gute Beine. Bei der Schotterabfahrt überholte mich dann mit einem wahnsinnigen Tempo ein Fahrer, übersah dabei ein Loch und kam zu Sturz. Ich versuchte noch vorbeizukommen, es war aber nicht mehr möglich und so lag ich wieder am Boden. Gewohnheit nein, wieder auf die selbe Seite wie am Vortag. Aber diesmal erwischte mich es voll. Zahlreiche Abschürfungen, Prellungen und wie sich später herausstellte auch ein HWS. Rad war nicht beschädigt- Gott sei Dank- hatte solche Wut im Bauch und fuhr Blutüberströmt weiter in Richtung Ziel. Da mir jetzt schon alles wurscht war, schaltete ich mein Hirn aus und holte alles heraus was ging. Fuhr wie ein Henker und so konnte ich mehrere Fahrer überholen  und den 13 Gesamtplatz und den 5 in Klasse mir noch sichern.
Jetzt ist erst mal ein Wundenlenken angesagt.
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