Wettkampf

Kolsassberg Run

Da ich mir von meiner Familie wieder mal eine Verkühlung eingefangen habe, wollte ich nicht starten. Um 8:45 Uhr (Start 10:00) habe ich dann doch schnell alles zusammengepackt. In Kolsass beim kurzen Warmlaufen fühlte ich mich dann eigentlich ganz gut. Wie immer in Kolsass hat Franz Stöckl und sein Team die komplette Berglaufelite eingeladen und den Lauf perfekt organisiert. Man muss schon sagen, was hier die Kolsasser Vereine, Firmen und Hotels Geld locker machen, um die Stars hier laufen zu sehen, ist schon etwas besonderes - mehr dazu...

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Gratulation zu den Leistungen von Richi und Bernhard!

 

Nordkettentrophy 2008

Im strömenden Regen staren wir pünktlich um 11:00 in dieses KC-Rennen, mit „wir“ meine ich eigentlich Klaus, Gerhard und mich. Eine Woche nach dem Ötztaler nehmen Klaus und ich natürlich volles Risiko - superleichte Reifen, mit superwenig Profil – Geri entscheidet sich da auf seiner „Heimstrecke“ etwas anders und wählt eine Version mit mehr Grip. Der Weg entpuppt sich schließlich als sehr gut (der Regen sorgt für griffige Verhältnisse), und die Strecke insgesamt ist bei diesen Temperaturen auch feiner zu fahren, speziell in den oberen „ausgesetzten“ Bereichen. Die Reifenwahl von Klaus und mir war also gut. Als mein Puls jedoch einfach nicht über die 90%-Grenze klettert und ich daher bereits beim Planötzenhof von der Spitzengruppe wegbreche, muss ich erkennen was mir Andi Traxl anschließend im Ziel bestätigt: „Den Ötzi kann man nicht einfach in einer Woche wegstecken.“ So können Klaus und ich am Weg wenigsten einige Freunde und Bekannte grüßen, unter anderem waren Lisi & Markus, Sandra & Didi auf der Bodensteiner Alm. Unser Obmann Roli machte, wie so oft, kurz vor der Grube Stimmung und schoss je ein Fotochen der Bikepointler, danke! Manu war wieder mal im Ziel und wertete mit ihrer Freundin Natalie die ohnehin gesellige Runde im höchstgelegenen Restaurant Innsbrucks auf. Schließlich hatten wir ja auch noch den 3. Platz von Köbi (AK3) und meinen 2. (AK2) zu feiern. – Ach ja Köbi ist der witzige Neandertaler an der Seite von Klaus und mir...

 

Stubaier Mountainking 2008

Simon tritt zwar, als ich am Parkplatz eintreffe, schon seit 30min. auf der Walze in die Pedale, aber sonst ist ca. 2 Stunden vor dem Start noch nicht viel los. Kaum hab ich jedoch meine Anmeldung getätigt und das Starterpaket übernommen, treffen auch schon Bernhard und Christoph Ainetter sowie Manni, Hans und Bernhard ein - somit sind wir heute mit 2 Teams vertreten! Der Parkplatz füllt sich nun rasch und so können wir uns auf ein tolles Rennen freuen.  Der Start um 13°° verläuft ganz gemütlich, schließlich rollen wir ja noch eine Runde durch Neustift. Anschließend fahren Hechi, Traxi und HPO recht zügig taleinwärts der Kälte und dem Regen entgegen. Am Berg setzt sich das Mooserwirtteam schließlich vom Rest ab. Nur ein Münchner (von den Schwalben) kann da noch mithalten. Als jedoch Christian Ragg vorbeikommt  hänge ich mich ein und wir fahren von der Verfolgergruppe weg. Im flachen Mittelstück können wir, den von der Spitzengruppe abgerissenen, Hechi einholen und sind nun kurzfristig zu dritt. Als die Steigung wieder anzieht, kann ich mit den beiden allerdings nicht mehr mithalten und nach einer kurzen Solofahrt kommt schließlich Erich Schafferer mit zwei Leuten nach vorne. Mit diesen Burschen fahre ich nun dem Ziel entgegen und kann nach kurzem Sprint noch als erster der Gruppe die Linie überqueren.
„Stockerlplätze“ in der Klasse:
- Christoph A. 2. Platz
- Bernhard H. 2. Platz
- Luis 1. Platz
- Team 1 (Simon, Bernhard, Luis) 3. Platz

 

Thaurer Alm 2008

Um 12:45 standen Klaus, Andi, Geri und ich zwar bei ziemlich niedriger Temperatur eigentlich ungemütlich hinter der Startlinie, jedoch schien das Rennen wenigstens trocken über die Bühne zu gehen. Nach dem Startschuss ging’s zunächst mit recht vernünftigem Tempo die steile Gasse entlang. Somit konnte ich den Puls langsam in den richtigen Bereich bringen und war, als die Steigung nachließ, in guter Position. An dieser Stelle freu ich mich eigentlich auf das großteils „flache“ Mittelteil, da hab ich mich diesmal aber getäuscht. Der deutlich schlechtere Weg als im Vorjahr ermöglichte es mir nur selten „mein fettes Kranzl“ zu fahren, so musste ich ständig wechseln und kriegte einfach keinen Rhythmus rein. Martin Egger überholte, war aber leider zu schnell um ein gutes Hinterrad zu bieten. Markus Mitterndorfer setzte heute ca. 50x zum Überholen an, bis er endlich an mir vorbei war. Ziemlich demotiviert folgte ich ihm anschließend die restliche Strecke. Mit einem 3. Platz in der SK 2 war ich gut bedient. Köbi fuhr in einer sehr stark besetzten SK 4 mit toller Leistung leider auf den undankbaren 4. Platz. Klaus war etwas angeschlagen, quälte sich dann aber doch ca. zeitgleich mit Andi ins Ziel, bei diesen doch harten Bedingungen waren auch das tolle Leistungen.

 

Wattener Bergrennen 2008

„Noch ist es nicht vorbei, aufgeben kannst du einen Brief...“ – wie ich sie schon satt habe, diese Sprüche vom kleinen Teufelchen in meinem Kopf. „Du kannst ja nichts verlieren...“, „na ja – wo er recht hat, hat er recht?!“ Und wieder hat er es geschafft mich, zum mittlerweile 6. Rennen (ohne Pause), zu überreden...
Am Start sind dann jedenfalls Bernhard und Hans und es wird wenigstens nett geplaudert. Während der Moderator (Bernhard Hochreiter) unseren Club immer wieder lautstark mächtig lobt, fahren Hans, Bernhard und ich in die erste Steigung, um wenigstens den Beginn dieser Strecke zu besichtigen. Bereits jetzt sehe ich mit welcher Leichtigkeit Bernhard diese Rampe bewältigt – und ich bin froh, dass ich mich heute für die Mountainbikeklasse entschieden habe?!
Durch den Startschuss ausgelöst, rasen schließlich alle wie erwartet in diesen ersten Hang und ich werde wie ebenfalls erwartet – „von der ersten Reihe weg mal ziemlich durchgereicht“.
Erst Bernhard legt, während er mich überholt, den richtigen Gang ein und ich schließe mich ihm an. Bevor die erste Rampe abbricht haben wir schon eine gute Position im vorderen Viertel. Bald muss ich jedoch feststellen, dass die Kraft in meinen Beinen nicht ausreicht, um mit Bernhard zu fahren und muss abreißen lassen. Während ich nun auf meinem Mountainbike vor und zurückrutsche und einfach keinen Rhythmus finde überholen mich noch einige und ich überquere (wenn ich richtig gezählt habe) als 18. die Ziellinie. Bernhard, den ich heute schnell aus den Augen verlor, und der bereits fast 3 Minuten im Ziel war, fuhr – auf dieser wirklich sehr schwierigen Strecke – ein sensationelles Rennen und wurde gesamt 5.!  „Herzliche Gratulation, das hätte ich auch in Topform mit dem Rennrad nicht geschafft.“
Bernhard wurde damit 2. seiner Klasse, Hans schaffte den 3. seiner Klasse und ich holte mir, in der, „natürlich nicht gerade dicht besetzten – glaube wir waren 5“, Mountanibikeklasse den 1.

 

Kolsassberg – Classic 2008

Bei der Anmeldung, ca. eine Stunde vor dem Start, spiele ich schon zum 27sten Mal mit dem Gedanken dieses letzte Rennen der Saison sausen zu lassen. Nur meine Zusage an das Team – an Bernhard und Geri – und die Anwesenheit unseres Obmannes Roland halten mich davon ab. „Es ist so Arschkalt, dass mich auch eine Einheit auf der Walze nicht ordentlich wärmt.“ Da wir erst spät kommen stehen wir die letzten 5 Minuten ziemlich weit hinter der Linie. Während ich mich nach dem Rest unserer Gruppe umsehe, versucht Roland uns trotz der Kälte noch etwas bei Laune zu halten. Bernhard, Geri und ich bilden das ARBÖ RC – BIKE POINT TEAM 1 -  für ein zweites Team reicht es leider nicht, da sich angesichts dieser schweren Bedingungen „nur“ Christoph und Hans an den Start wagen. In der ersten Steigung sind wir jedenfalls froh endlich in die Pedale zu treten und so folgen Geri und ich - einem sich geschickt den Weg durch die Menge bahnenden Bernhard. Auch nach der Kehre geht es im Slalom weiter bis die Steigung langsam nachlässt – nun endlich in meinem Element übernehme ich die Führung und ziehe das Tempo erneut ordentlich an. In der anschließenden Rampe muss ich jedoch einige, unter anderem Bernhard und Geri, wieder ziehen lassen – „bei durchschnittlichen 85% wundert mich das auch nicht – selbst in einigen Marathons konnte ich eine bessere Steigleistung erreichen!“ Bernhard fährt auf alle Fälle wieder ein sensationelles Rennen und auch Geri rollt nach starker Fahrt direkt vor mir über die Linie. Das Resultat jedenfalls entschädigt uns für die heutige Plage: Bernhard holt sich den 1. Platz seiner Klasse, Geri, Christoph und ich erreichen in unseren Klassen jeweils den 3. Rang. Hans hatte keinen besonderen Tag und ist trotz seiner guten Leistung, besonders unter diesen Bedingungen, nicht ganz zufrieden. Was uns auch sehr freut ist der Sieg in der Teamwertung! – das ist doch ein toller Abschluss und eine super Motivation für das nächste Jahr?...

 

 

Ergebnisse unserer Starter beim Ötztaler Radmarathon

567 Eigentler Simon A-Fulpmes

AK

7:57.46 47.
573 Saurwein Alois A-Rum M1 7:58.28 27.
144 Fritz Martin A-Innsbruck M1 8:13.44 76.
566 Ainetter Christoph A-Innsbruck AK 9:26.20 295.
571 Huemer Klaus A-Schwaz M1 9:27.46 484.
570 Haider Franz A-Oberperfuss M3 9:37.29 2.
574 Schweitzer Philip A-Axams AK 9:43.01 354.
568 Gasser Norbert A-Hatting M1 10:12.54 870.
569 Gstraunthaler Roland A-Ampass AK 10:16.44 451.
575 Seyffer Eberhard A-Innsbruck M2 12:17.15 368.
  ARBÖ RC BIKE-POINT Innsbruck     43:04.04 20.

 Herzliche Gratulation!   Fotos...

 

Arlberger Bike Marathon

Bei guten Wetterverhältnissen und einen perfekt organisierten Rennen wagte ich seit 5 Jahren wieder mal bei einem MTB Rennen zu starten. Die Aufstiege und Abfahrten bei teils guten Wegen und teils sehr holprigen Abschnitten waren keine sehr schwere Herausforderung. Auch die Trails konnte ich gut hinter mich bringen. Ich hatte großen Spaß daran und konnte in meiner Klasse (erstmals) den 3. Rang erreichen und somit aufs Stockerl fahren (insgesamt wurde ich 28.).

Luis startete mal wieder mit seinem "alten" Wilier mit starrer Gabel. Mit Sicherheit wurde damit jeder einzelne Muskel kräftigst durch massiert. Was kann ich über Luis sagen: Er war vor mir am Start, dann habe ich ihn während dem Rennen nicht mehr gesehen und wieder vor mir im Ziel (was sonst?). Luis erreichte den sehr guten 9 Platz.

Was uns auch sehr gefreut hat: Mario und unsere Mädels hatten uns dabei begleitet und noch mehr für einen tollen Tag gesorgt!

 

Tirol West Marathon

Bei nahezu perfekten Wetterbedingungen ging es für Franz, Eberhard, Jochen und mir pünktlich um 06.30 Uhr los in Richtung Biehler Höhe. Ach ja den Köbi hab ich vergessen – das Rennen begann für ihn bereits bei der Akkreditierung und er musste mit 6 min. Verspätung das Feld von hinten wieder aufrollen. Etwas Pech hatte unser Jochen mit einem Speichendefekt. Jochen bekam nach etwa 1h ein Reserverad privat geliehen und konnte die kleine Runde noch fertig fahren. Noch größeres Pech hatte Köbi - er hatte nicht einen, auch nicht zwei, sondern gleich dreimal einen Reifenschaden und kam schließlich immer noch mit einem beachtlichen 21er Schnitt auf der kleinen Runde ins Ziel.

Nach einer ganz tollen Abfahrt nach Bludenz sammelten sich wieder einige zusammen und bildeten bis ein paar Kilometer nach dem Anstieg auf den Arlberg eine große, beherzt fahrende Gruppe mit etwa 10 Minuten Rückstand auf die Spitzengruppe. Kurz vor der Abzweigung fuhr ich auf Franz auf, der wiedermal eine beachtliche Leistung bot!

Ergebnisse kl. Runde: Franz: 87./22., Eberhard: 310./87., Jochen: 346./203., Gerhard: 414./134.

Nach dem Flexenpass ging es das grandiose Lechtal bis zum Fuße des Hahntennjochs hinaus, welches den Fahrern bei 30 Grad Hitze noch alles abverlangte. Ich konnte mir das Rennen recht gut einteilen, mit einer kleinen Gruppe in einer Zeit von 07:35h ins Ziel fahren und somit den 112ten bzw. den 84ten Platz in der Klasse 1964 und jünger belegen. Das bescherte mir den 16ten Gesamtrang in der CHIBA Alpencup Extreme Wertung.

 

Engadin Radmarathon

Unser Bike-Point Team hatte am vergangenen Wochenende das 3. Rennen im Chiba Alpencup sehr erfolgreich beendet. Mit Luis, Martin F., Manni, Simon, mit unserem verletzten Mario als Teambetreuer und Susanne als Fotografin, war das Team kaum zu schlagen. Vom Start an fuhren Martin und Luis mit der Spitzegruppe in die Berge, dicht gefolgt von Simon und Manni. Mit ca. 2 min. Rückstand auf die Führungsgruppe, kamen Martin und Luis in den Bergen an, von wo es nur noch Bergab bis ins Ziel nach Zernez ging. Mit ca. 3 min. Rückstand auf den Sieger kamen Martin und Luis mit der zweiten Gruppe im Ziel an. Kaum 2 min. später folgte Simon, Manni fuhr auch noch eine Spitzenzeit und damit war der 2. Platz vom Tagesrennen und der 2. Platz im gesamten Chiba Alpencup der Teamwertung unseren Jungs nicht mehr zum nehmen. Eine super Leistung vom Luis, der sich den Gesamtsieg in seiner Klasse sicherte.

Unseren besondern Respekt verdienen sich Markus & Jochen die sich über die Langdistanzen bei heftigem Gewitter auf den letzten zwei langen Pässen gekämpft haben. Was dies bedeutet können wohl nur jene fülen die dieses Wochenende im Engadin waren. Herzliche Gratulation an alle Teammitglieder. Zur Nachahmung empfohlen! Am besten beim Alpencup 2009.

 

Das Fazit des Chiba Alpencup Classic 2008

1. Platz in der Gesamtwertung Aplencup Classic (Alois Saurwein )
2. Platz in der Teamwertung Aplencup Classic (Alois Saurwein, Simon Eigentler, Martin Fritz, Daniv Mario, Manfred Reiter, Patrick Vergörer )
2. Platz in der Teamwertung Engadin Radmarathon (Alois Saurwein, Simon Eigentler, Martin Fritz, Daniv Mario, Manfred Reiter)
3. Platz beim Amade Radmarathon (Alois Saurwein)
 
Mit insgesamt vier Stockerplätzen für das Chiba Alpencupteam endete am 7. Juli der Engadin Marathon 2008. Den Grundstein legte das Team beim Amade Radmarathon wo wir mit viel Pech den vierten Rang belegten. Highlight war der dritte Gesamtrang von Alois Saurwein. Nachdem wir das Team zum Berchdesgardner Radmarathon mit Martin Fritz verstärkten, was auch im Nachhinein durch den Ausfall und der Verletzung des Mario Daniv von Nöten war, fuhren wir beim sehr stark besetzten Rennen wiederum den vierten Gesamtrang ein. In der Alpencupwertung waren wir daraufhin am dritter Stelle  nur 1:20 min hinter dem Zweitplatzierten. Es hieß nun Kräfte zu mobilisieren und im Engadin noch einmal alles zu geben. Was uns auch mit einer Tollen Leistung gelang. Nur geschlagen von den Profis von I-livingo aus Italien fuhren wir endlich unseren ersten Stockerlplatz in der Teamwertung heraus. Mit 25:26:26 Gesamtfahrzeit trennten uns nur 6:38 vom ersten Platz und 0:13 vom dritten Platz. Nun sind wir endlich dort angekommen wo wir hingehören. Mit insgesamt vier Stockerlplätzen aus drei Rennen können wir eigentlich sehr zufrieden sein.

 

Salzkammergut Trophy

Nichts für Warmduscher war die heurige Ausgabe der Salzkammergut Trophy in Bad Goisern. Wir, Andi Eller, Michael Haselwanter und Thomas Allmaier begaben uns mit 1500 anderen Starten auf die 110km Strecke. Rechtzeitig zum Start fing es an zu regnen und weichte den ohnehin schon tiefen Boden noch weiter auf. Wir Drei genossen auf alle Fälle eine richtig Schlammpackung. Verteilt auf 4 Anstiege hatten wir harte 3600HM zu bewältigen wurden aber durch eine schöne Streckenführung und die schöne Landschaft für alle Anstrengungen belohnt. Zwischendurch bekamen wir auch einmal die Sonne zu sehen, die den Schlamm trocknen ließ, bevor uns ein starkes Gewitter ins Ziel begleitete.

Für mich steht auf alle Fälle fest das ich nächstes Jahr wieder, zu meiner 6ten Salzkammergut Trophy, dabei sein werde.

 

13. Juli Ironman Klagenfurt

Am Start um 7 Uhr 2600 Teilnehmer einer davon ich Seyffer Eberhard (unterden 60 Ältesten). Bei sehr unruhigem See stellte sich für mich das Schwimmen für eine schwere Hürde dar, ich mußte mich kurzfritig überwinden nicht aufzugeben, nach einer Schwimmzeit von 1 Std. 32 Min. hatte ich es geschafft. Radfahren natürlich kein Problem, ich konnte in der zweiten Runde (1 Runde 90 km/800HM) noch forciren, dann leider 2 Std. Blitz, Donner und Regen ohne Ende, sodass die Vearnstalltung kurz vorm Abbruch stand, meine Fahrzeit 6 Std 28 Min Schnitt 28 kmh, nun das Laufen 2x21 km, es wurde wieder warm und ab der 2 Runde sehr zäh, ich überstand alles ohne Muskelkrämpfe und konnte das Highligt den Zieleinlauf wie alle die es geschafft haben auf den schönsten 300 Metern genießen!

Ein tolles Publikum (ca. 100.000 Zuseher) ein super Veranstaltung! Ein tolles Erlebnis!
Wenn ich Gesund bin gibt es nächstes Jahr eine Wiederholung!

 

Hinterhorn Challenge

Sieben bike-point Racer ließen es sich nicht nehmen und wollten wieder einmal sehen, wo der Hammer hängt. Bei guter Wetterlage und wiedereinmal bei einem "Kaosstart" viel der Startschuss pünktlich um 11:03 Uhr?? Lois fuhr als erster bike-pointler ins Ziel. Dicht gefolgt von Köbi. Köbi mußte in dieser Woche noch zwei Kilo Körpergewicht zulegen, um die strengen UCI-Richtlinien erfüllen zu können. Durch sein neues Rad wäre er sonst zu leicht gewesen. Als dritter quälte ich mich dann ins Ziel. Diesmal voll ausgeschlafen - jedoch suchte ich im Ziel immer noch den "Tritt". RIEGLER Hans kam Dann als nächster ins Ziel. Unser "Edel-Pensionist" da "Speck-Franz" zeigte auch wieder auf. Weiters war unser "Verlorengegangener bzw. endlich nach Hause gekommener" Jakob in Ansturm auf das Ziel. Auf einen unserer Jungsprosse, der Andreas kam dann als nächster und zu guter letzt, unsere Silvy, die ihre letzte Zeit um einige Minuten verbesserte. Resümee: Köbi 2 Platz, Franz 3 Platz und Andreas 3 Platz.

 

Dreiländer Giro

Bei einem Super Wetter startete Fritz Martin beim Heurigen Drei Länder Giro ( 170km und 3500Hm ). Mit einer sehr guten Tagesverfassung  konnte er mit der Spitzengruppe auf das Stilfser Joch mithalten (Rückstand ca. 2 min). Bei den Temparaturen konnte man auch die Talfahrt Kurzärmlig fortsetzen. Die Hitze bekam man dann auf dem Ofenpass zu spüren.Leider hatte er sich die Trinkflaschen zu dickflüssig zubereitet, das er auch noch mit dem Durst zu kämpfen hatte. Die wurden dann aber ausgetauscht und so konnte er sich rasch wieder erholen. Mit einer sehr schnellen Gruppe ging es dann durchs Engandintal. Mit noch sehr guten Kräften vorm letztem Berg ging es richtung Nauders. Mit einer Endzeit von 5h 42 (12min Rückstand und Platz 21)war das Ziel dann erreicht. Leider das gleiche Problem wie letztes Jahr das sich mehrere Ampeln auf der Streck befanden, so mußte man 3 mal bei Rot stehen bleiben und so gingen einige Minuten verloren.

 

Der 3. Engadin Radmarathon

steht auf dem Programm. Und für unser Chiba Alpencup Team geht`s dabei um die Wurst. Für  Alois Saurwein -der momentan Führende im Gesamtklassment- gehts im Engadin um den Sieg der Alpencup -Classic Wertung. Für unser stark verkleinertes Team (Gerhard Köb -Muskelfasereinriss , Mario Daniv -Bänderriss) geht es dank Einsatz von Fritz Martin, Simon Eigentler, Manfred Reiter und nicht zuletzt des Käptains Alois Sauerwein um den dritten  Platz in der Chiba Alpencup Teamwertung. "Vielleicht reichts ja diesesmal für das Stockerl"  ;-)

Für unsere Langstrecken Spezialisten Markus und Jochen stehen am Sonntag lockere  211 km mit 3.827 Höhenmetern am Programm. Mahlzeit!

Ich Wünsche unseren Team auf diesen Wege ein sturzfreies und erfolgreiches Wochenende und gebt Vollgas Jungs!

 

Rumer Alm Rennen

Das 2.Rumeralmrennen ist Geschichte, aber in guter Erinnerung....Aus Jux und familiären Ehrgeiz trugen meine Söhne Lukas und Maximilian eine interne Meisterschaft aus, aus der wohl ich,der "Oldie", als der grroßer Verlierer hervoging(1.Max 2. Lukas 3.Marco). Tja das läßt mich für die Zukunft hoffen, dass ich noch oft als Verlierer (oder doch Gewinner?)in dieser Weise Wettkampf dastehe......

 

Kitzalp-Bike

Auch heute wurde in Kirchberg bei der Kitzalp-Bike von einigen Bike Point Marathonisti hart gefahren..
Lukas fuhr großartig mit 19,7 km/h trotz blutigen Ausrutscher beim Schlussdownhill an der 3.Stelle liegend schließlich auf den beachtlichen 8. Gesamtrang.

Fredi und Thomas beendeten zufrieden die mittlere Distanz (endgültige Rangliste steht noch aus), während mir nach ausgeszeichnetem Aufstieg in mitten des berüchtigten Ehrenbachtrail die superleichte Schmolke-Sattelstütze brach. Die notdürftige Reparatur kostete mir sehr viel Zeit und ich rettete mich ziemlich frustriert mit einer unzufriedenstellenden Zeit von über 4h30´ins Ziel.

Inzwischen trat Andi "Glatz" auf der extremen Strecke in die Pedale und quälte sich über die 88+ km und 3200 HM .....

 

Axamer Lizum Rennen

Auf dem nächsten Schauplatz, der Axamer Lizum, waren auch die üblichen Verdächtigen am Start. In der U15 Kategorie gelang unserem Maximilian nach furioser Fahrt wieder ein Podestplatz nach der Rumeralm.

 

Luis: Maxi fuhr der Konkurrenz wieder mal auf und davon und belegte wie gewohnt den ersten Platz – mehr hab ich davon nicht mitbekommen, denn ich stand zu diesem Zeitpunkt neben Andi einige Höhenmeter tiefer am Dorfplatz von Axams...

Eigentlich hätte ich dieses Wochenende der Regeneration der letzten drei Monsterwochen (Abschlussklasse, Sportwoche, Rumer Alm Rennen...) gewidmet, bis ich am Freitag so gegen Mittag vom Topfavoriten Richard Obendorfer ins „Axamer Lizum – Team“ einberufen wurde. Diese Herausforderung kann man natürlich nicht abschlagen. Ab der Hälfte der Strecke wollten jedoch meine Oberschenkel nicht mehr so ganz mitspielen, und in der letzten Steigung konnte ich so die Gruppe leider nicht mehr halten. Schließlich musste ich mich noch ziemlich quälen, um den Abstand zum Sieger unter einer Minute zu halten. Richard machte dann aber in gewohnter Manier den Sack zu, und so haben wir immerhin den Gesamtsieg erbeutet – der geht natürlich auf Richards Konto!

Fazit: Uns hats Spaß gemacht, vielleicht klappts beim Radl das nächste Mal wieder besser.

 

Berchdesgadner Radmarathon

Am 15. juli war es mal wieder so weit . Das Arbö Rc Bike Point Team startete beim 4. Berchdesgadner Radmarathon. Die tollen Leistungen von Luis, Martin, Simon, Manni (the Champ ) und Patrick auf der kurzen Strecke, sowie  Markus & Jochen auf der langen Strecke wurden leider von meinem Sturz etwas überschattet. Das Arbö Rc Bike Point Team wurde auch dieses Mal hervoragender 4er der Teamwertung , und liegt in der Alpencupwertung nun auf dem 3en Gesamtrang nur 1:20 hinter dem 2en . Besonders hervorzuheben war die Leistung von Martin & Simon , die nur knapp 4 minuten hinter Alois Sauerwein das Ziel erreichten . 

Möchte mich auf diesem Wege herzlich bei meinen Teamkollegen für die Fürsorge bedanken . Viel Glück für den Engadiner wünschen und gebt Vollgas Jungs !!!

 

Glocknerkönig

Am 1. Juni war es wieder mal so weit - der Glocknerkönig stand am Programm. Mit sehr starker Besetzung (Luis, Simon, Klaus, Franz, Mani und Mario) angereist war unser ziel erstmals in der Teamwertung mitzumischen! Welches uns auch fast gelang und wir nur wenige Minuten hinter dem Stockerlplätzen landeten.

Sehr hervorzuheben ist die Leistung von unserem Routinier Franz Heider, der sich in seiner Klasse zum "Glocknerkönig" kürte. Die Bestzeit des Bike Point Teams erziehlte, wieder mal, als Gesamt 11er Alois Sauerwein .

Herzliche Gratulation an alle Teilnehmer und viel Glück bei den nächsten Rennen!

 

Amadé Radmarathon

Nach der Siegerehrung vom gestrigen Loasrennen (siehe Artikel darunter) geht’s jedoch bereits ab Richtung Radstadt. Um 20:25 halten wir endlich die Startpakete in den Händen und machen uns hungrig auf zum Nudelbuffet. Anschließend daran fahren wir einige Kilometer Richtung Schladming zu unserer Unterkunft. Mario, Manni + Simon beziehen ihre Zimmer, ich entschließe mich zurück zum Campingplatz in Radstadt zu fahren. Da ich dort niemanden antreffe stelle ich meinen Bus auf einen Parkplatz und richte dort mein Quartier ein. Leider ungeduscht! – aber müde schlafe ich wie immer ganz gut im Heck meines Autos. Um 06:00 durchs Handy geweckt krabble ich aus meinem Wagen und verrichte die Morgentoilette auf einer angrenzenden Wiese im Nieselregen. Zum Frühstück nehme ich zwei Scheiben Weißbrot mit Nutella zu mir - das muss für die 100km reichen! Ich nehme das Rennrad vom Träger und montiere es unter meiner Markise auf die Walze. Nach zwanzig Minuten fühlen sich meine Oberschenkel wieder gut an und ich bin zuversichtlich. Im Startblock treffe ich Simon, Manni und Mario. Trotz des Regens, oder gerade deshalb fallen nun einige lockere Sprüche und bald haben wir wirklich gute Laune. Trotz des Wetters ist die ganze Stadt übersät mit Radfahrern.

Der Startschuss fällt, wir setzen uns auf unsere nassen Sättel und verlassen vorsichtig die Stadt. Kaum auf der Bundesstraße angekommen beginnt eine etwas riskante Slalomfahrt nach vorne, die sich die gesamte erste Steigung hinzieht. Um die Spitzengruppe einzuholen müssten wir allerdings in diesem Abschnitt schneller fahren als z.B. ein Andreas Ortner – und das ist leider nicht möglich.Die rutschige Abfahrt absolviere ich vorsichtshalber mit etwas Abstand und diesmal mit nur wenigen Überholmanövern. Auf der nächsten Geraden verlieren wir natürlich wieder wertvolle Zeit auf die Topgruppe. Nach einer Unterführung geht’s in die nächste Steigung. Etwa ab der Mitte kann ich ca.150m vor mir den schnellsten Tiroler beim Ötztaler 2007 (7Stunden35Minuten) Andreas Burger erkennen. Mit gewohnt hartem Gang arbeite ich mich bis zum Ende des Anstiegs an ihn heran. Oben angelangt unterhalten wir uns über die Strecke, das Wetter den Abstand zur Spitzengruppe... Nach der Abzweigung in die 100er Strecke waren wir, gemeinsam mit 3 Österreichern und 2 Deutschen, eine gute 7er Gruppe. Einige Zuseher rufen uns zu, dass vorne nur 2 Leute im Abstand von 5 – später 3 Minuten wären. Ab nun spekulieren alle bereits auf den 3. Platz und haben mehr oder weniger eine Strategie parat, um diesen zu erreichen. In der letzten Steigung wird abwechselnd das Tempo erhöht. Großteils mit dem großen Blatt und der niedrigsten Trittfrequenz der Gruppe fühle ich mich bei jedem Tempo wohl und kann wie auch Andi, da sich das Wetter ein bisschen bessert, endlich Gilet und Ärmlinge wieder wegpacken, während sich die beiden nördlichen Nachbarn (wie seit Cesenatico gewohnt) am Hügel wieder nach hinten verabschieden müssen. Oben angelangt ziehen wir zu fünft, in einem „Kreisel“, rasch dem Ziel entgegen. In der Ebene stelle ich fest, dass sich meine Beine immer noch super anfühlen, und beschließe schließlich nicht wie geplant am Bahnübergang abzuhauen, sondern es auf einen Zielsprint ankommen zu lassen. Am Ende der Bundesstraße fahre ich also in die dritte Position hinter Andi. In der letzen Kurve lasse ich das Blatt stehen, wähle (auf nassem Untergrund) einen großen Radius und als ich auf gleicher Ebene mit den beiden Vordermännern bin hebe ich mich aus dem Sattel und hämmere beherzt in meine neue FSA-Kurbel. Obwohl ich bei jedem Tritt das Hinterrad vom Asphalt hebe, gewinne ich schnell einige Meter Abstand, die ich bis ins Ziel beibehalte.

Nach einigen Minuten hebt sich meine gute Laune erneut, als Mario überraschend schnell die Linie passiert. Besonders stolz sind wir auf Simon, der trotz seiner zwei Pannen um jede Sekunde erfolgreich für unsere Teamwertung kämpft. Manni schießt schließlich den Vogel ab – er fährt mit einer super Leistung auf den 9. Platz in seiner Klasse. Nachdem wir uns im nahe gelegenen Wirtshaus wieder einigermaßen gestärkt haben gilt unser Respekt allerdings unseren beiden unerschrockenen Langstreckenfahrern Markus und Jochen, die gerade trotz des widerlichen Wetters wie geplant die lange Distanz in einer tollen Zeit beenden – „bravo!“ Alle Fahrer gewinnen auch einige nützliche Erkenntnisse für künftige Regenrennen, die nach der Siegerehrung bei einem gemütlichen Kaffeekränzchen ausgetauscht werden... (Luis Saurwein)

 

Loasrennen am 17.05.2008

Als Vorbereitung zum diesjärigen Amade habe ich mir kurzerhand den höchsten Bergsprint Österreichs vorgenommen, einmal den Puls richtig hochzujagen und den Oberschenkel vorzuspannen soll ja für einen Marathon recht dienlich sein. An dieser Stelle möchte ich mich noch mal bei meinen Teamkameraden Mario, Manni + Simon bedanken, die den Umweg auf sich genommen haben, um mich zu unterstützen. Dieses kleine Rennen war (vielleicht auch aufgrund der hohen Siegerprämien in allen Klassen?) nicht nur von der Elite überraschend gut besucht. So waren auch Lukas und Klaus auf dem Parkplatz Hochpillberg fleißig beim Einradeln. Mario hat gleich die Startnummer geholt und montiert, die Walze zum Aufwärmen auf- und später abgebaut, Fotos gemacht und mich bei der Gelegenheit aus der Mitte des Feldes an die Startlinie geschickt – „Stell dich vor, da wo du hingehörst!“

Das habe ich auch getan, und so konnte ich wirklich mit dem Spitzenfeld losbrausen. Andreas Ortner und Andi Traxl haben sich gleich von dieser Gruppe abgesetzt. Laimi, Hechi, Spensberger und Alex Draxl nahmen die Verfolgung auf. Im Flachstück hat dann Laimi seine Kraft genützt um sich von den anderen beiden zu lösen. Als Hans Peter Obwaller plötzlich im Flachen ordentlich in die Pedale tritt können nur der deutsche Brenngartner und ich mitfahren. H.P.O. zieht uns am - im Flachstück verzweifelt kurbelnden - Spensberger vorbei wie die Feuerwehr, so holen wir Alex und Hechi ein. Hans Peter – nun endlich in Schwung – fährt für uns zu schnell in die nächste Steigung und setzt sich rasch von uns ab, dafür fühlt sich Spensberger wieder in seinem Element und kommt von hinten zu uns. Den Zieleinlauf von Ortner, Traxl und Obwaller bekommen wir nicht mehr ganz mit, aber wir sehen den Laimi noch über die Linie fahren bevor unsere Gruppe im Sekundenrhythmus das Ziel erreicht.

Glücklich springe ich heute ganz oben aufs Podest der Amateure – Nach drei Rennen hab ich nun alle Podestplätze bestiegen – ich muss sagen dieser gefällt mir am besten und absolute Spitzenleute im Zielsprint um mich zu haben, das  motiviert mich natürlich für den morgigen Marathon. TSD – haben das Rennen toll organisiert – unter www.loasrennen.at findet man auch Videos...